Das tut sich in der 7. SSW (2024)

Das tut sich in der 7. SSW (1)

Von, Wissenschaftsjournalistin

Carola Felchner

Carola Felchner ist freie Autorin in der NetDoktor-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich 2015 als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.

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In der 7. SSW bekommt Ihr Kind langsam sein Gesichtchen. Ihr Körper leistet für den Mini-Bewohner Schwerstarbeit. Müdigkeit wird deshalb einer Ihrer treuen Begleiter sein, wenn Sie in der 7. Woche schwanger sind. Lesen Sie, was in der 7. SSW passiert: Anzeichen für eine normale Entwicklung Ihres Kindes und wie Sie sich von Kreislauf- und Blutdruck-Eskapaden nicht aus der Bahn werfen lassen.

7. SSW: So entwickelt sich Ihr Baby

Der Embryo entwickelt sich jetzt sichtbar vor allem in der Kopfregion: Der Kopf wächst in der 7. SSW stark, was mit der schnellen Entwicklung des Nervensystems zusammenhängt. Das Gesicht beginnt sich langsam auszubilden, Augenbecher und Augenbläschen sowie mitunter bereits ein erster Ansatz von Nasenlöchern und Ohrengrübchen entstehen. Das Rückenmark schließt sich komplett.

Spannend ist auch, dass die Geschlechtsorgane in der 7. SSW anfangen, sich auszudifferenzieren – bis jetzt war beim Embryo noch beides angelegt, auch wenn schon genetisch feststand, ob es einmal ein Mädchen oder ein Junge wird.

7. SSW Ultraschall: Das ist zu sehen

Das kleine Menschlein in Ihrem Bauch ist jetzt zwischen 5 und 10 Millimeter groß – je nachdem, ob Sie sich am Anfang oder am Ende der 7. SSW befinden. An den Stellen, wo später die Augen sein werden, kann man schwarze Punkte erkennen. Auch die Arm- und Beinknospen lassen sich in der 7. SSW schon erahnen.

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7. SSW: Symptome - das verändert sich bei Ihnen

„Gott, was bin ich müde“ – in der 7. SSW könnten Sie nur noch schlafen? Gut so, das bedeutet, dass alles auf Kurs ist. Verantwortlich für das vielleicht bis dato unbekannte Müdigkeitslevel ist das schwangerschaftserhaltende Hormon Progesteron, das beruhigend wirkt. Geben Sie dem Ruhebedürfnis nach und sammeln Sie Kraft. Schlafen wird Ihnen helfen, mit eventuellen Beschwerden wie Übelkeit und Schwindel besser zurechtzukommen.

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7. SSW: Das ist jetzt wichtig

Sie sind in der Schwangerschaft (7. Woche bzw. generell in den ersten Wochen) sehr müde, aber haben das Gefühl, sich zum Beispiel aus beruflichen Gründen keine Pause gönnen zu können? Oder Sie können nachts nicht schlafen? Dann sind Atemübungen ein gutes Mittel für kleine Auszeiten:

Um sich kurz auszuklinken, setzen Sie sich auf einen Stuhl. Vielleicht haben Sie sogar die Möglichkeit zu liegen (wenn Sie Angst haben, dabei einzuschlafen, stellen Sie den Wecker Ihres Smartphones). Schließen Sie die Augen und atmen Sie durch die Nase ein. Verfolgen Sie den Weg des Atems durch die Lungen bis in den Bauch. Halten Sie inne und atmen Sie dann langsam und gleichmäßig durch den Mund wieder aus. Nach zehn Minuten räkeln Sie sich und beenden so die Übung.

Ebenfalls helfen kann progressive Muskelentspannung, bei der nach und nach ganz bewusst einzelne Muskelpartien erst angespannt und dann wieder entspannt werden. Egal wie – gönnen Sie sich Ruhe, wenn Ihr Körper danach verlangt.

Zu schlafen, wann immer Sie können, ist übrigens auch deshalb wichtig, weil Ihre Nachtruhe vielleicht jetzt schon keine wirkliche „Ruhe“ mehr ist. Die wachsende Gebärmutter kann auf die Blase drücken und Sie nachts aus dem Bett treiben. Und: Die Brüste spannen und schmerzen in dieser Phase der Schwangerschaft oft. Ab der 7. SSW kann dies verhindern, dass Sie bequem auf dem Bauch liegen können.

Ganz schön was wegstecken muss in der 7. SSW auch Ihr Kreislauf. Der Ruhepuls steigt auf 80 Schläge pro Minute, also um ungefähr zehn Schläge mehr. Das Blutvolumen erhöht sich um 30 Prozent, damit das Kleine in Ihrem Bauch gut mitversorgt werden kann. Deshalb sind Kreislaufprobleme und ein zu hoher oder zu niedriger Blutdruck häufige Symptome in der 7. SSW. In Schwung bringen können Sie Ihren Kreislauf mit:

  • Wechselduschen und kalten Beingüssen
  • Bewegung an der frischen Luft
  • Vermeiden von langem Stehen und schnellem Aufstehen
  • Tragen von Stützstrümpfen
  • Trinken von ausreichenden Mengen (2,5 Liter/Tag)

Besprechen Sie Beschwerden mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin, wenn Sie unsicher sind und/oder lassen Sie Ihren Blutdruck professionell in der Apotheke bestimmen. Hatten Sie bereits vor der Schwangerschaft einen erhöhten Blutdruck oder leiden Sie unter Diabetes mellitus, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen. In diesen Fällen muss Ihre Gesundheit besonders genau kontrolliert werden, um ernsthafte Erkrankungen von Mutter und Kind auszuschließen.

Hebammen-Tipp

Während der ganzen Schwangerschaft tut sich körperlich und seelisch so viel bei Ihnen, dass es gut ist, regelmäßige Termine zu haben, bei denen man die Entwicklung überprüfen kann. Deshalb gibt es einen Vorsorge-Fahrplan, der meist alle vier Wochen Termine beim Frauenarzt vorsieht. Am Ende der Schwangerschaft finden sie öfter statt, mitunter sogar wöchentlich. Das sind allerdings nur Empfehlungen. Wenn Sie häufigere oder seltenere Termine brauchen, sprechen Sie dieses Bedürfnis an. Vieles ist möglich. Die Vorsorge kann übrigens auch Ihre Hebamme übernehmen, mit Ausnahme der Ultraschalluntersuchungen. Der Vorteil ist, dass Sie Ihre Hebamme dann nicht erst im Kreißsaal kennenlernen und die Untersuchungen weniger klinisch und gerätelastig sind – egal, ob sie in der 7. SSW oder später stattfinden.

Das tut sich in der 7. SSW (2)

Judith Däumer, Hebamme

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Carola Felchner

Carola Felchner ist freie Autorin in der NetDoktor-Medizinredaktion und geprüfte Trainings- und Ernährungsberaterin. Sie arbeitete bei verschiedenen Fachmagazinen und Online-Portalen, bevor sie sich 2015 als Journalistin selbstständig machte. Vor ihrem Volontariat studierte sie in Kempten und München Übersetzen und Dolmetschen.

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Quellen:

  • Blott, M.: Alles über meine Schwangerschaft, Tag für Tag, Dorling Kindersley Verlag, aktualisierte Neuausgabe, 2023
  • Höfer, S. et Scholz, A.: Meine Schwangerschaft, Gräfe und Unzer Verlag, 4. Auflage, 2015
  • Kainer, F. et Nolden, A.: Das große Buch zur Schwangerschaft, Gräfe und Unzer Verlag, 11. Auflage, 2016
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Author: Fr. Dewey Fisher

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Name: Fr. Dewey Fisher

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